Donnerstag, 26. Oktober 2017
Renge Ryu Jiu-Jitsu Seminar mit Andreas Eggert 7.Dan Jiu-jitsu
Sonntag, 30. Juli 2017
Inklusions-Sommercamp & erfolgreich bestandene Prüfungen
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| Sommercamp Teilnehmer 2017 |
Vom 23.-28.07.2017 fand das diesjährige 2.Sommercamp in Groß
Woltersdorf statt. Vom regnerischen Wetter unbeeindruckt, trainierten die
Teilnehmer täglich für Ihre Prüfungen im Jiu-Jitsu & im Kodokan Shin Ryu.
Aber nicht nur das Training mit hoch professionellen Meistern wie Tair
Narimanov 8.Dan, Yvonne Graf 3.Dan, Boris Dodita 2.Dan & Veranstalter Frank
Kallies 3.Dan, stand im Vordergrund.
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| Jiu-Jitsu, Kodokan Shin Ryu, Aikido und andere Kampfkünste |
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| viel Spaß im Perleberger Zoo |
Danach fanden die Prüfungen im Kodokan Shin Ryu statt .Die
Prüfung zum 6.Kyu bestanden Irina Narimanov & Ali Narimanov. Den 5. Kyu
bestanden Boris Dodita, Malou Matthias, Nicole Fuchs, Yvonne Wegner &
Patrik Erhart. Die Prüfung zum 4.Kyu bestanden Mazen Alkahil und Maik
Durchstecher. Zum 3.Kyu traten Nancy Dittmann, Anne Tarruhn & Jennifer
Nikolai an und bestanden ihn mit tollem Ergebnis.
Nach einer anstrengenden
Organisatorischen Woche trat dann auch Trainer Frank Kallies zur Prüfung zum
1.Kyu im Kodokan Shin Ryu an, der mit Tameshigeri (Schnitt mit einem scharfen
Samurai-Schwert)abgerundet wurde.
Am Abschlussabend gab es dann eine tolle
Feuerschow zu sehen sowie der Umgang mit Westernpeitschen und zur Erinnerung an
dieses tolle Camp bekamen alle Teilnehmer eine Tasse mit Fotodruck der Teilnehmer
und Meister geschenkt. Alles in allem ein sehr gelungenes und lehrreiches Camp.
Der Termin für 2018 steht auch schon. Vom 29.07.-03.08.2018 wird es das nächste
Inklusions-Sommercamp geben.
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| Prüflinge des Inklusions-Sommercamp |
Dienstag, 18. Juli 2017
Dienstag, 23. Mai 2017
Preis für beste Integrationsarbeit 2017 vom Landrat Ralf Reinhard übereicht
Kampfsport ohne Grenzen
Am
Freitag, d. 19.05.2017 führte der Kreissportbund die diesjährige Würdigung des
Ehrenamtes in der Hof Stube des Schlosses in Freyenstein durch. Für die Beste Integrationsarbeit wurde Sg.Einheit Wittstock e.V. mit dem
Integrations-und Inklusionspreis von Landrat Ralf Reinhard ausgezeichnet, der
auf 1000€ dotiert ist. Nicht nur die Inklusion steht bei Sg.Einheit Wittstock e.V. im
Vordergrund, sondern auch die Integration. Zwei Syrische Flüchtlinge trainieren
seit einiger Zeit in der Sportgruppe Jiu-Jitsu/Budosport von Trainer Frank
Kallies. Neben
Sg.Einheit Wittstock e.V. ist das Projekt „Kampfsport ohne Grenzen“ auch in der
Lebenshilfe Prignitz e.V. und dem Pritzwalker Sportverein 1911e.V.präsent.Im Anschluss der
Verleihung zeigte das gemeinsame Showteam der Sportgruppen eine tolle
Vorführung, die mit Standing Ovations beklatscht wurde. Ein Herzliches
Dankeschön den Veranstaltern , dem Kreissportbund OPR, der Sparkasse OPR und
allen Verantwortlichen, die dieses Event ermöglicht haben.Angefangen
hat das alles 2012 als Nadine Krüger ins Dojo nach Wittstock kam. Das war noch
vor Frank Kallies Zeit als Gruppenleiter
in der Lebenshilfe. Andere Trainer hatten sich nicht zugetraut mit ihr zu
arbeiten und sie wurde abgewiesen. Trotz ihres körperlichen Handicaps konnte
sie dann bei Sg.Einheit Wittstock e.V., in den letzten Jahren schon einige
Erfolge erzielen.Nadine wurde
2014 Vize Europameisterin und 2015 Sieger bei den German Open Championships im
Kata Bereich. Sie bekam für Ihre Leistungen den grünen Gürtel verliehen, was
ihr sehr viel bedeutet und auch wieder Ansporn zum Weitermachen gab. Sie will
alles tun was ein Mensch ohne Handicap auch tut. Das nächste große Ziel war
dann der Führerschein. Wie beim Sport hat sie auch hier nicht aufgeben. In der
Zwischenzeit bestand sie in zwei anderen Kampfsportarten die Prüfung. Im Kung
Fu, die gelbe Schärpe und im Ju-Jutsu den gelben Gürtel. Hier ist gut zu sehen
was Menschen mit Handicap leisten können.Da Trainer Frank Kallies für diese Art von
Sport lebt, dachte er es wäre eine gute
Idee es auch in der Lebenshilfe mit behinderten Menschen auf sportlicher Ebene
zusammenzuarbeiten. Hierbei sollte es nicht nur allein um die Kampfkunst,
sondern auch um die körperliche Fitness der Mitarbeiter gehen. Da einige der
Teilnehmer Gewichtsprobleme haben, ist es eine gute Möglichkeit sie durch ihr
Interesse an der Kampfkunst zur Bewegung zu Motivieren. So bleiben sie Gesund
bekommen Selbstvertrauen und außerdem für die Arbeit in der Werkstatt fit. Am 01.02.2015 startete dann das Projekt, welches
den Namen “Kampfsport ohne Grenzen“
bekam und mit großem Interesse angenommen wurde. In der Lebenshilfe Prignitz
e.V, Zweigwerkstatt Pritzwalk trainieren immer donnerstags 9 Teilnehmer arbeitsbegleitend die Kunst der
Selbstverteidigung. Ein Großteil der Teilnehmer kommt nun auch regelmäßig in den Wittstocker &
Pritzwalker Sportgruppen der Sg.Einheit Wittstock e.V. und Pritzwalker SV 1911 e.V. Im April 2017 kam dann der kleine Paul Gröning dazu,
der nach vielen OPs noch nicht richtig gehen kann an eine Gehhilfe mit Rädern
darunter fortbewegt. Mit ihm wird im Training ein spezielles Lauftraining durch
Schrittstellungen aus dem Karate Bereich durchgeführt, sowie mehr Techniken mit
den Händen geübt. Die Schüler sind im Training voll integriert und werden von
den anderen Teilnehmern respektiert & akzeptiert. Im Sommer 2017 wird es dann bereits das 2.Trainingslager/Sommercamp „Kampfsport ohne Grenzen“ in Groß Woltersdorf bei
Pritzwalk geben was für Vereinsmitglieder und Menschen mit Handicap ausrichtet
wird. So werden die Schüler und die Mitarbeiter gemeinsam eine Woche lang
zusammen trainieren und eine schöne Zeit verleben. Hier trainieren sie 3-mal am
Tag unter professioneller Anleitung von Tair Narimanov 8.Dan Jiu-Jitsu, Boris
Dodita 2.Dan Aikido, Yvonne Graf 3.Dan Judo und Frank Kallies 3.Dan Jiu-Jitsu
Sport und Spaß als Zugang zur Seele-„Kampfsport ohne Grenzen“.
Sport und Spaß als Zugang zur Seele-„Kampfsport ohne Grenzen“.
Mittwoch, 15. März 2017
"Kampfsport ohne Grenzen" 2.0 in Groß Woltersdorf
Montag, 20. Februar 2017
Seminar & Prüfungen im Kodokan Shin Ryu mit Tair Narimanov 8.Dan(RUSS)
| Prüflinge im KSR Ju-Jutsu |
Am 19.02.2017 fand in der Rote-Mühle-Turnhalle Wittstock ein Kampfsport Seminar mit Tair Narimanov 8.Dan Ju-Jutsu aus Moskau statt.
Es war nicht das erste Mal, dass er auf Einladung durch Frank Kallies, Leiter der Abteilung Jiu-Jitsu bei Sg.Einheit Wittstock e.V., nach Wittstock kam. Teilnehmer der Lebenshilfe Prignitz e.V., PSV 1911 e.V. SC Kempo Neuruppin e.V. und Sg.Einheit Wittstock e.V. kamen zu diesem Event.
Nach einem mehrstündigen Seminar, in dem Techniken des Kodokan Shin Ryu Stils durch den Großmeister erklärt und gelehrt wurden, gab es am Abend Spannende Prüfungen zum 5.Kyu(Gelbgurt) und zum 4.Kyu(Orangegurt) zu sehen. Alle Teilnehmer haben mit guten bis sehr guten Ergebnissen die Prüfungen zum nächst hohem Schülergrad bestanden.
Allen Teilnehmern nochmals Herzlichen Glückwunsch !
Vielen Dank an Tair Narimanov für das tolle Seminar 😊
| Teilnehmer des Seminars mit Hanshi Tair Narimanov aus Moskau |
Freitag, 23. Dezember 2016
Weihnachtsseminar - "Jenseits des Tellerrands"
Von Brian Kehnscherper, Ruppiner Anzeiger, Artikel vom 19.12.2016
Wittstock (RA) Kampfsport,
Mehrere Kampfsportler aus der Region tauschten sich bei einem Lehrgang in Wittstock über ihre unterschiedlichen Stile aus
– was für Laien Synonyme für ein und dasselbe sind, sind für Experten ganz unterschiedliche Dinge. Die Auswahl an Kampfsystemen ist riesig. Oft herrscht unter den verschiedenen Vereinen Konkurrenz. Mit einem Lehrgang versuchte der Verein SG Einheit Wittstock, die Akteure aus der Region zusammenzubringen.
Fünf Meister verschiedener Kampfsysteme gaben den etwa 30 Teilnehmern des Lehrgangs einen Eindruck ihrer Sportart. Auf Einladung von Frank Kallies von der SG Einheit Wittstock,der den dritten Meistergrad (Dan) im Jiu Jitsu trägt,hatten sich die Budo-Sportler am Samstagvormittag in der Turnhalle an der Rote-Mühle-Straße in Wittstock getroffen.
Den Anfang machte Boris Dodita. Der aus Moldawien stammende Fürstenberger demonstrierte
Techniken aus dem Aikido. Bei dieser Kampfkunst wird die Energie des Angreifers durch Ausweichen und Aufnehmen der Bewegung ins Leere gelenkt beziehungsweise gegen ihn selbst angewandt. Da das oberste Prinzip des Aikido lautet,einem Kampf zu vermeiden,gibt es keine sportlichen Wettkämpfe.
Auch ist es kein reines Selbstverteidigungs-System. Das koreanische Tae Kwon Do hingegen versteht sich in erster Linie als Wettkampfsport. Da es festen Regeln folgt, die in einer Gefahrensituation auf der Straße nicht gelten, eignet es sich nur bedingt zur Selbstverteidigung.Dennoch gibt aus Techniken, um sich in Gefahrensituationen zu behaupten.Meister Stefan Lischnewski(zweiter Dan) vom Wittstocker Verein Yong Du zeigte daher beides: Wettkampftechniken und straßentaugliche Abwehr. In der sportlichen Auseinandersetzung nutzt Tae Kwon Do Schläge und allen voran spektakulär aussehende Trittkombinationen zu Körper und Kopf. Daher ließ Lischnewski die Kursteilnehmer die einfachsten Tritttechniken üben. Für einen Kampf auf der Straße zeigte er, wie die
Sportler selbst einen Tritt abwehren und den Angreifer mit einem Wurf zu Boden bringen können.
Die japanische Kampfkunst Jiu Jitsu ist stärker auf Selbstverteidigung angelegt. Wie das Aikido wird dabei auch das Prinzip„Sieg durch Nachgeben“ angewandt.Neben Hebeln und Würfen verwendeten die Jiu Jitsuka aber auch Schlag- und Tritttechniken.Gleich drei Meister dieses Systems waren am Sonnabend beim Lehrgang vertreten:Dietmar Pahl (zweiter Dan) vom TKV Neuruppin, Christian Prüßing(erster Dan) vom Verein Jiu Jitsu Parchim und Frank Kallies(dritter Dan) von der gastgebenden SG Einheit Wittstock.Der Neuruppiner Pahl demonstrierte verschiedene Rollen und
Falltechniken. Die wichtigsten Prinzipien dabei: Kinn an die Brust, um zu verhindern mit dem Kopf aufzuschlagen, Rücken rund zum besseren Abrollen,den Sturz mit dem gesamten Unterarm abfangen. Christian Prüßing indes konzentrierte sich auf den Bodenkampf und ließ die Teilnehmer zum Warmwerden rücklings durch die Halle robben, bevor er ihnen zeigte,wie sie einen auf allen vieren
knienden Gegner in die Rückenlage bekommen. Frank Kallies indes demonstrierte schmerzhafte
Arm- und Handgelenkhebel.„Der Sinn des Lehrgangs ist es, über den eigenen Tellerrand zu schauen“, erklärte er in einer Trainingspause sein Anliegen.Aus jedem System lasse sich etwas Herausziehen, dass die Kampfsportler auch auf ihren Stil übertragen können. „Jeder macht seine Techniken anders.
Durch die Vielfalt bei so einem Lehrgang kann sich aber jeder raussuchen, was für ihn am besten passt“, erklärt der Jiu-Jitsu-Meister. Seit einiger Zeit nimmt sein Verein gemeinsam mit dem Neuruppiner SC Kempo,der ebenfalls mit Teilnehmern beim Seminar vertreten war, und dem TKV Neuruppin an den Kinder-und Jugendsportspielen des Kreises teil. Seitdem gibt es einen regen Austausch.„Die verschiedenen Vereine sollen etwas zusammenrücken und Spaß haben, statt sich als
Konkurrenten zu betrachten“,so Kallies. Daher verband er die obligatorische Weihnachtsfeier seines Vereins mit dem Seminar.Bereits im vergangenen Jahr gab es diesen Sportarten übergreifenden Lehrgang. „Das ist eingeschlagen wie eine Bombe.Alle hatten ihren Spaß, und dasist das Wichtigste.“ Zu Kallies Freude waren zu dem Lehrgang auch zwei Klienten der Lebenshilfe Prignitz erschienen. Im Rahmen des Projekts „Kampfsport ohne Grenzen“ sollen auch Menschen mit Behinderungen den Sport ausüben. Der Inklusionsgedanke liegt Kallies am Herzen.„Es ist mir wichtig, dass alle daran teilnehmen können und niemand ausgegrenzt wird.“Da neben dem Sportlichen an diesem Tag das Miteinander im Fokus stand, ließen es sich Beteiligten nach dem Training am Büfett gutgehen. Anschließend stand noch gemeinsames Bowling auf dem Programm.
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